Die Gemeinde Rickenbach

Rickenbach im Zürcher Weinland liegt auf 420 Metern Höhe eingebettet in eine Geländemulde. Im Norden gesäumt von Reben und der waldigen Kuppe des Oberholzes, steigt das Gelände im Süden sanft zum Ortsteil Sulz an. Während der Weiler Hinter Grüt die Pforte zur landwirtschaftlich geprägten Naturlandschaft im nördlichen Weinland bildet, ist Sulz das Tor zur nahe gelegenen Stadt Winterthur. Rickenbach ist ländlich und stadtnah, kleinräumig und weltoffen in einem.

Auf einer Fläche von 603 Hektaren wohnen heute rund 2 600 Einwohner, davon rund 2/3 im Dorfteil Sulz. Die Gemeinde liegt direkt an der Bahnlinie Winterthur - Romanshorn. Von Sulz aus sind die Autobahnen A1 und A7 jeweils nach einem guten Kilometer erreichbar.

Rickenbach besteht neben dem Siedlungsgebiet aus 61 % Landwirtschafts- und 23 % Waldgebiet. Auf knapp sieben Hektaren Rebland werden hauptsächlich die Sorten Riesling-Sylvaner und vor allem Blauburgunder angebaut. Das Wappen von Rickenbach deutet übrigens auf den Rebbau und den ländlichen Charakter der Gemeinde hin. Es zeigt ein Rebmesser und eine Traube als Hinweis zur Arbeit und den Bach in Anlehnung an den Namen.
Im Kern des Ortsteiles Rickenbach sind die Strukturen des alten Bauerndorfes noch weitgehend erhalten. Riegelhäuser, Ställe, Hofbrunnen prägen das Bild und vermitteln ein Gefühl von ländlicher Geborgenheit. Landwirtschaftsbetriebe und Kleingewerbe, Kirche und Gemeindehaus, Wirtschaften und Dorfschulhäuser bilden ein organisch gewachsenes Gemeinwesen. Neuere Wohnbauten wurden hingegen hauptsächlich im Dorfteil Sulz erstellt.
Wichtiger Eckpfeiler unserer liebenswerten Gemeinde bilden die rund 30 Ortsvereine. Für die gesunde Betätigung im Freien kann Rickenbach ein am Waldrand gelegenes Schwimmbad, die Rastplätze im Vispergässli oder auf dem Chrameschberg, Erholungsgebiete mit herrlichen Biotoplandschaften und zahlreiche Wanderwege bieten. Daneben ermöglichen private Angebote wie Reitsportanlage, Beachvolleyball- oder Tennisplätze eine vielfältige Freizeitbeschäftigung.